Schulter
Impingement, Frozen Shoulder, Rotatorenmanschette.
Schulterschmerzen sind ein häufiger Grund medizinischer Behandlung (Luime et al. 2004). Bei 70–80% aller Schulterbeschwerden handelt es sich um ein Impingementsyndrom (Ostör et al. 2005), welches sich unbehandelt durch einfaches Abwarten meist nicht verbessert. Dies rückt die Wichtigkeit der Therapie des Impingementsyndroms in den Vordergrund (Priller 2015).
Liegt ein Schulterimpingementsyndrom vor, so sind vor allem Bewegungen über Kopfhöhe schmerzhaft. Da das Impingementsyndrom nicht als eine Erkrankung, sondern als Überbegriff eines Symptombildes zu sehen ist, ist die genaue Differenzierung von großer Bedeutung. Das Aufsuchen der zugrunde liegenden Mechanismen und Pathologien geschieht durch manuelle Untersuchungstechniken. Basierend auf den vorgefundenen Störungen — z.B. Instabilitäten im Schultergelenk, Sehnenverletzungen oder Veränderungen der Schulterblattbewegungen — wird die physiotherapeutische Behandlung individuell angepasst und stellt sich als sehr effektive Therapiemethode dar (Priller 2015).
- Frozen Shoulder (Steife Schulter)
- Rotatorenmanschettenriss
- Arthrose im Schultergelenk oder Schultereckgelenk
- Bicepssehnenriss · SLAP-Läsion
- Instabilitäten und Luxationen
- Frakturen (Brüche)
Wissenschaftliche Referenzen
- · Luime JJ et al. Prevalence and incidence of shoulder pain in the general population. Scand J Rheumatol 2004; 33(2): 73-81.
- · Ostör AJ et al. Diagnosis and relation to general health of shoulder disorders. Rheumatology 2005; 44(6): 800-805.
- · Priller J. Effektivität physiotherapeutischer Maßnahmen bei einem Schulterimpingementsyndrom (Master-Thesis, 2015).