Leistungen

Ein Überblick,
sortiert nach Körperregion.

Ziel der physiotherapeutischen Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern und zu beseitigen, Heilungsprozesse anzustoßen und zu beschleunigen, Funktionsstörungen zu beheben, sowie durch präventives Handeln Funktionsstörungen und Schmerzzustände gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die Grundlagen jeder Therapie sind ein ausführliches Erstgespräch und eine anschließende umfangreiche physiotherapeutische Untersuchung. Der darauf aufbauende individuelle Behandlungsplan beinhaltet eine umfassende Beratung sowie unterschiedliche Therapie- und Trainingsmaßnahmen.

Behandlungsschwerpunkte sind das neuro-muskuloskelettale System (Nerven, Muskeln, Knochen und Gelenke), das lymphatische System sowie die Therapie chronischer Schmerzen. Zusätzlich wird individuelles Training im Rahmen der Prävention angeboten.

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Region

Schulter

Impingement, Frozen Shoulder, Rotatorenmanschette.

Schulterschmerzen sind ein häufiger Grund medizinischer Behandlung (Luime et al. 2004). Bei 70–80% aller Schulterbeschwerden handelt es sich um ein Impingementsyndrom (Ostör et al. 2005), welches sich unbehandelt durch einfaches Abwarten meist nicht verbessert. Dies rückt die Wichtigkeit der Therapie des Impingementsyndroms in den Vordergrund (Priller 2015).

Liegt ein Schulterimpingementsyndrom vor, so sind vor allem Bewegungen über Kopfhöhe schmerzhaft. Da das Impingementsyndrom nicht als eine Erkrankung, sondern als Überbegriff eines Symptombildes zu sehen ist, ist die genaue Differenzierung von großer Bedeutung. Das Aufsuchen der zugrunde liegenden Mechanismen und Pathologien geschieht durch manuelle Untersuchungstechniken. Basierend auf den vorgefundenen Störungen — z.B. Instabilitäten im Schultergelenk, Sehnenverletzungen oder Veränderungen der Schulterblattbewegungen — wird die physiotherapeutische Behandlung individuell angepasst und stellt sich als sehr effektive Therapiemethode dar (Priller 2015).

  • Frozen Shoulder (Steife Schulter)
  • Rotatorenmanschettenriss
  • Arthrose im Schultergelenk oder Schultereckgelenk
  • Bicepssehnenriss · SLAP-Läsion
  • Instabilitäten und Luxationen
  • Frakturen (Brüche)
Wissenschaftliche Referenzen
  • · Luime JJ et al. Prevalence and incidence of shoulder pain in the general population. Scand J Rheumatol 2004; 33(2): 73-81.
  • · Ostör AJ et al. Diagnosis and relation to general health of shoulder disorders. Rheumatology 2005; 44(6): 800-805.
  • · Priller J. Effektivität physiotherapeutischer Maßnahmen bei einem Schulterimpingementsyndrom (Master-Thesis, 2015).
Schulter
Nacken
Rücken
Becken
Hüfte
Knie
Fuß
Hand
Ellenbogen
Kiefer
Kopf
Lymphsystem
Weitere Beschwerdebilder

Chronische Schmerzen & Prävention

Chronische Schmerzen

Schmerz informiert uns über Verletzungen und ermahnt zur Vorsicht — er gibt dem Gewebe die Möglichkeit zu heilen. Das Schmerzsystem kann allerdings so gestört sein, dass ständig Schmerzen vorhanden sind, auch ohne Gewebeverletzung. Der Schmerz wird damit zur eigenständigen Erkrankung. Wichtig: Der Schmerz ist nie eingebildet, jeder wahrgenommene Schmerz ist real — lediglich die Ursachen sind andere. In der Therapie ist es das erste Ziel, die Schmerzphysiologie kennenzulernen, den Umgang mit dem Schmerz zu verändern und ihn hierdurch zu beeinflussen.

Prävention & Training

Neben der Behandlung akuter Beschwerden hat sich das präventive Vorgehen etabliert. Ziel ist es, das Auftreten von Beschwerden zu reduzieren oder komplett zu verhindern. Sportler können durch gezielte Trainingsmaßnahmen ihr Verletzungsrisiko deutlich reduzieren; auch das Auftreten von Rückenschmerzen kann positiv beeinflusst werden. Gezieltes physiotherapeutisches Training kann zudem die sportliche Leistungsfähigkeit verbessern und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen.

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Sollten Sie unsicher sein, ob eine physiotherapeutische Behandlung bei Ihnen empfohlen ist, kontaktieren Sie uns gerne.

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